fbpx
Home / Life Transformation / Life Transformation # 12 – Artikel 13, EGOloses Denken, Meinungsfreiheit

Life Transformation # 12 – Artikel 13, EGOloses Denken, Meinungsfreiheit

Wow, was war das denn wieder für eine eindrucksvolle Woche. Sehr viele Impressionen dominierten die Vergangene Woche. Nicht nur Artikel 13 brachte viele Menschen zur Weissglut. Unter anderem war ich auf der Vertriebsoffensive in Mainz, in der ich einen neuen Ansatz zum Netzwerken verfolgt habe.

Ich habe den für mich richtigen Weg gefunden, authentisch, ehrlich und vor allem effizient neue Kontakte zu knüpfen. Man kann sogar schon von Freundschaften sprechen. Dieser Weg könnte auch für dich ein wahrer Gamechanger sein – er könnte wirklich viel verändern.

Nimmst du dein EGO ein Stück zurück und nutzt die Kraft des Herzens stärker, so wird sich viel verändern und du wirst wesentlich erfolgreicher sein. Doch dazu dann später mehr. Das witzige ist – selbst auf Social Media bist du mit diesem Weg viel erfolgreicher. Auch im Privaten Umfeld wirst du damit mehr Erfolg haben. Also sei gespannt!

Ein weiterer Punkt der gerade heute sehr „aufregend“ war, war der Beschluss um Artikel 13. Doch ich möchte gar nichts vorweg nehmen – nur soviel: Was die EU da beschlossen hat, kann das Ende der Meinungsfreiheit bedeuten und des Internets, wie wir es kennen…

Artikel 13 ist beschlossene Sache…

Heute fand die Abstimmung über die Verabschiedung der neuen EU-Datenschutzverordnung statt. Unter anderem stand besonders Artikel 13 stark in der Kritik. Was eigentlich als Schutz für das Urheberrecht dienen soll, wurde so entworfen, das es eigentlich in der heutigen Zeit so gar nicht ohne weiteres funktionieren kann.

Bisher war es so, dass derjenige, der ein Dokument, Bild oder Video auf eine Webseite hochgeladen hat, dafür verantwortlich war, das er dabei nicht gegen das Urheberrecht verstoßen darf. Bei einer Zuwiderhandlung konnte man dann gegen denjenigen vorgehen, der das ganze hochgeladen hat. Die Anpassung sieht vor, dass nun auch der Betreiber einer Website dafür haftbar gemacht werden kann.

Was bei einem eigenen BLOG eher kein größeres Problem darstellt, da man ja dort als Eigentümer selbst entscheidet, was man hochlädt, wird es bei Benutzer generierten Inhalten schon komplizierter.

Wird YouTube in der EU gesperrt?!

Benutzergenerierte Inhalte findet man beispielsweise auf Youtube. So haftet unter anderem jetzt Youtube dafür, was seine Benutzer hochladen. Lädt nun ein Nutzer Dinge hoch, die gegen das Urheberrecht verstoßen, könnte ein Anwalt gegen Youtube vorgehen.

Nun könnte man die Inhalte, welche hochgeladen werden mit einem sogenannten Upload-Filter kontrollieren. Youtube benutzt bereits einen Upload-Filter namens ContentID, welcher aktuell bereits auf Copyrightverletzungen hinweist.

Für diesen Uploadfilter hat Youtube jedoch bereits über 100 Millionen Dollar ausgegeben – und selbst damit kann Youtube nicht zu einhundert Prozent gewährleisten, dass keine Verstöße gegen das Urheberrecht stattfinden.

Sollte es also zu einer Abmahnwelle kommen, könnte Youtube sich dazu entscheiden, seine Dienste in Europa einzustellen – auch wenn dieses Risiko eher als gering einzuschätzen ist.

Härter trifft es dagegen Betreiber kleinerer Portale, auf welchen sich Nutzer gegenseitig austauschen können. Betreibt man beispielsweise ein Forum, kann man sehr schnell in der Haftung sein, sollte dort ein Benutzer ein Bild oder Video hochladen, welches gegen das Urheberrecht verstößt.

Man müsste also jeden Beitrag, auch jeden Kommentar von Hand freigeben oder selbst einen Uploadfilter installieren. Wenn man nun bedenkt, dass Youtube einen Uploadfilter installiert hat, welcher über 100 Millionen Dollar gekostet hat, wird einem schnell klar, das dies das aus für viele kleinere Portale bedeuten kann.

Doch es gibt Ausnahmen

Es gibt glücklicherweise eine Ausnahme, welche bestimmte Plattformen vorerst von den Restriktionen durch Artikel 13 befreit. Allerdings wird auch diese Ausnahme keine dauerhafte Lösung sein. Es wird also zwingend notwendig sein, selbst Lösungen zu finden.

Artikel 13 greift beispielsweise nur dann, wenn:

  • Die Webseite bereits 3 Jahre besteht oder
  • Der Betreiber mehr als 10 Millionen Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaftet oder
  • Monatlich mehr als 5 Millionen Besucher die Seite aufrufen

Wohl gemerkt – nur einer dieser Punkte muss eintreffen und schon ist der Betreiber in der Pflicht, die Auflagen der neuen Verordnung einzuhalten.

10 Millionen Umsatz pro Jahr oder über 5 Millionen Besucher pro Monat dürfte auf die wenigsten Portale zutreffen. Trifft es dennoch zu, sind Portale in dieser Größenordnung meist in der Lage, Kosten für einen Uploadfilter abdecken zu können.

Ein Punkt gibt mir jedoch sehr zu bedenken, da er auf sehr viele Internetpräsenzen zutreffen wird…

Besteht die Plattform länger als 3 Jahre muss die neue Verordnung umgesetzt werden. Dies bedeutet, dass unter Umständen diverse Foren und Plattformen reagieren müssen.

Beispiele sind hier möglicherweise: das Heise Forum, Chip Forum, diverse Spieleforen, diverse Foren über Persönlichkeitsentwicklung, diverse Soziale Netzwerke und viele mehr.

Diese müssen entweder eine Lösung finden, wie sie sich künftig vor Urheberrechtsverletzungen seitens der Benutzer schützen oder anderenfalls müssen diese Portale ihren Betrieb einstellen.

Du weist, was das bedeutet? Das unter Umständen bald sehr viele Webseiten aus dem Internet verschwinden.

Meinungsfreiheit ade…

Auch die Meinungsfreiheit ist dadurch massiv eingeschränkt. So kann es durchaus passieren, dass große Medienhäuser weiterhin auf bekannten Plattformen wie Youtube veröffentlichen dürfen, aber Benutzer, welche nicht als „Ungefährlich“ eingestuft werden künftig nicht mehr freigeschaltet werden und keine Inhalte mehr veröffentlichen dürfen.

Somit ist natürlich der Weg auch geebnet, künftig noch mehr einseitige Berichterstattungen durchzuführen. Konnten wir bisher noch wählen, ob wir uns von Nachrichten der Massenmedien im Fernsehen berieseln lassen wollen oder ob wir uns unabhängige Quellen auf Youtube anschauen, könnte das in Zukunft nur noch eingeschränkt möglich sein. Es ist also gut möglich, das besonders kritische Themen bald nicht mehr im Internet zu finden sind. Die Zukunft wird es zeigen…

EGOloses Handeln

Seit einiger Zeit versuche ich in meinen Entscheidungen und Handlungen nicht mehr das EGO zu berücksichtigen, sondern nur aus dem reinen Herzen zu handeln. Natürlich ist dies eine schwierige Herausforderung, doch gelingt es mir immer öfter, meine Entscheidungen aus dem Bauch heraus und nicht aus dem Verstand zu treffen.

Gehe ich auf andere Menschen zu, denke ich nicht zuerst daran, was ich mir nehmen könnte, sondern primär, was ich meinem gegenüber geben kann.

Stelle ich mir die Frage, was ich meinem Mitmenschen gutes tun kann, so hat dies eine unglaubliche Kraft auf das Gesetz der Anziehung. Und ob du es glaubst oder nicht – seitdem ich meine Entscheidungen und Handlungen auf diesem Wege treffe, bekomme ich viel mehr zurück, als ich es mir hätte träumen lassen können.

Gerade wenn man aktiv Netzwerken möchte, also seinen Kreis an Bekannten und Freunden erweitern möchte, ist dies ein unglaublich starkes Hilfsmittel. Zu diesem Thema werde ich übrigens noch einen ausführlicheren Beitrag schreiben, da ich es so super spannend finde. Doch vorab möchte ich dir eine Buchempfehlung aussprechen. Wenn du das Buch ließt, weist du, was ich meine.

Auswandern ?!

Ja, ich gebe es zu. Mit den aktuellen Themen, welche mich gerade beschäftigen, wächst in mir langsam aber sicher der Wunsch, auszuwandern. Nachdem ich bis vor einiger Zeit noch dachte, dass es sich in Deutschland ganz gut leben lässt, verschlimmern sich gerade viele Situationen gerade für Onlineunternehmer und Selbstständige.

Neben dem immens übertriebenen Steuersystem folgen nun auch so viele Regularien und Restriktionen, die einem Unternehmer das Leben unnötig schwer machen. Ist man dann mit Selbstverwaltung dank unseres Staates stärker beschäftigt als der eigentlichen Arbeit nachzugehen, überdenkt man doch das ein oder andere.

Der Beschluss um Artikel 13 hat nun den Vogel abgeschossen. Ich persönlich denke, das ich nur noch wenige Jahre in Deutschland verbringen werde und mich dann anderweitig orientiere. – Somit hat der Entschluss über Artikel 13 wahrscheinlich bei vielen das Fass zum überlaufen gebracht. Hier gibt’s nur eins, was man machen kann – bei der nächsten Europawahl das ganze entsprechend abstrafen.

Check Also

LIFE TRANSFORMATION Woche 8 & 9 – mein neues Zeitmanagement

Manchmal macht es Sinn, einen Schritt zurück zu gehen um anschließend 2 nach vorne zu …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.